[{"content":" Arbeits­gemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen # Windows macOS Linux Install using Chocolatey:\nchoco install vscode.install or install using WinGet\nwinget install -e --id Microsoft.VisualStudioCode brew install --cask visual-studio-code ","date":"12 Oktober 2022","externalUrl":null,"permalink":"/ask/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"Ein kurzes Beispiel, wie mehrere Autoren verwendet werden können.","title":"Arbeits­gemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen","type":"page"},{"content":" ","date":"12 Oktober 2022","externalUrl":null,"permalink":"/ak-lep/","section":"Arbeitskreis Lepidoptera","summary":"Ein kurzes Beispiel, wie mehrere Autoren verwendet werden können.","title":"Arbeitskreis Lepidoptera","type":"ak-lep"},{"content":" Bunte Wiese Stuttgart (Externe Webseite)\nDie \u0026ldquo;Bunten Wiese\u0026rdquo; ist eine Initiative, die 2019 von Studierenden der Universität Hohenheim gegründet wurde. Gemeinsam mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart und der Universität Hohenheim haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Diversität heimischer Insekten zu erhalten\u0026hellip;\n","date":"12 Oktober 2022","externalUrl":null,"permalink":"/bu-wi/","section":"Bunte Wiese","summary":"Ein kurzes Beispiel, wie mehrere Autoren verwendet werden können.","title":"Bunte Wiese","type":"bu-wi"},{"content":"\nPrevious Next ","date":"12 Oktober 2022","externalUrl":null,"permalink":"/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","type":"page"},{"content":"(Externe Webseite) ","date":"12 Oktober 2022","externalUrl":null,"permalink":"/wi-ka/","section":"Wildbienen Kataster","summary":"Ein kurzes Beispiel, wie mehrere Autoren verwendet werden können.","title":"Wildbienen Kataster","type":"wi-ka"},{"content":" 08.06.2026 Aktuell gibt es nichts Neues ","externalUrl":null,"permalink":"/news/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Aktuelles","type":"page"},{"content":" Geschichte Exkursionen Deutschlandverzeichnis Koleopterologentagung Gründung # Es begann alles am 28. Mai 1958 bei der ersten von Adolf Horion angeregten mehrtägigen Exkursion württembergischer Käferfreunde nach Oberstotzingen. Dort, bei Paul Dolderer, trafen sich neben Monsignore Horion (Überlingen), Dr. Harald Buck (Stuttgart), Dr. Karl Wilhelm Harde (Stuttgart), Dr. Werner Heiligmann (Welzheim), Hans Kostenbader (Stuttgart), Dr. Rudolf Köstlin (Kornwestheim), Walter Liebmann (Oberkochen), Ursula Pfizer (Ulm ) und Dr. Edmund Ulbrich (Neuhütten). Sie gründeten die Arbeitsgemeinschaft württembergischer Koleopterologen. Wie aus einer „Kleinen Mitteilung“ von Dr. Köstlin in den „Jahresheften des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg“ (1959) hervorgeht, wurden damals folgende Aufgaben als dringlich herausgestellt:\n• Erforschung der württembergischen Käferfauna\n• Determinatorische Arbeitsteilung\n• Herausgabe eines neuen württembergischen Käferverzeichnisses\n• Durchführung einer jährlich stattfindenden Gemeinschaftsexkursion\n• Abhaltung einer jährlichen Koleopterologen-Tagung\nIm Jahr 1968 wurde aus der „württembergischen“ die Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen (ASK).\nDie Arbeitsgemeinschaft bestand seit seiner Gründung aus einer zwanglos agierenden Gruppe Gleichgesinnter. Bei der Hauptversammlung des Entomologischen Vereins im März 2014 wurde die Sektionsgründung beantragt und einstimmig beschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft erhielt dadurch den Status einer gemeinnützigen Körperschaft.\nExkursionen # Wie 1958 beschlossen finden bis heute alljährlich zwei Exkursionen mit wechselnden Zielen in wenig besammelten Gebieten Baden-Württembergs statt. Die Untersuchungsergebnisse werden in den Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart publiziert. 2019 fand bereits die 61. Exkursion zur Erforschung der Käferfauna Baden-Württembergs statt. Weiterführende Informationen bei \u0026ldquo;Exkursionen\u0026rdquo;.\nMitteilungen des Entomologischen Vereins # Um die Exkursionsergebnisse und sonstige entomologisch relevante Themen veröffentlichen zu können wurden 1966 die „Mitteilungen“ ins Leben gerufen. Die ersten Hefte bestanden aus einzeln kopierten, handgeklammerten Din A4-Blättern. Später konnte der immer günstiger werdende Digital- und Offsetdruck – zuerst nur einfarbig, ab 2010 durchgängig farbig – für die Herstellung der Mitteilungshefte genutzt werden. Diese beinhalten überwiegend Beiträge mit faunistischer, taxonomischer, ökologischer und biologischer Thematik, sowie die Vereinsnachrichten. Das jährlich in den „Mitteilungen“ abgedruckte „Protokoll der Hauptversammlung“ und der unregelmäßig erscheinende „Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen“ bietet einen kontinuierlichen Einblick in die Aktivitäten des Vereins bzw. der Arbeitsgemeinschaft.\nPublikationen # Neben den vielen Fachartikeln erschien 1969 die erste faunistische Bearbeitung einer Käferfamilie von H. U. Kostenbader, die Coccinellidae (Marienkäfer). Es folgten 1970 und 1971 die coprophagen Scarabaeidae (Dung- und Mistkäfer) von W. Heiligmann, 1968 die Scolytidae (Borkenkäfer) von H. J. Kamp, sowie 1977 die Aaskäfer (Silphidae) von J. Frank. 1979 konnten wir unseren östlichen Nachbarn hilfreich unter die Arme greifen: Die Wasserkäfer von Augsburg erschienen in unseren Mitteilungen. Weitere Faunistiken folgten, besonders zu erwähnen die umfangreiche Publikation über die Apionidae (Spitzmausrüssler) in drei Teilen von R. Köstlin (1973, 1985, 1990). Später kam eine sehr ausführliche Arbeit über die Baumschwämme fressenden Ciidae Baden-Württembergs heraus (Reibnitz 1999). Hier werden nicht nur die jeweiligen Funde behandelt, sondern auch intensiv die Biologie, die Entwicklung und der Lebensraum dieser wenig populären Käferfamilie besprochen.\nAuf Grundlage der zahlreich vorliegenden Funddaten begann 1992 unter der Federführung von Jürgen Frank und der tatkräftigen Mitarbeit von Eberhard Konzelmann die Bestandsaufnahme der Käferfauna Baden-Württembergs. 2002 erschienen in der Buchreihe „Fachdienst Naturschutz“ der Landesanstalt für Umweltschutz „Die Käfer Baden-Württembergs 1950–2000“, die endlich das alte und längst überholte Verzeichnis von v. d. Trappen aus den 1930er Jahren ersetzte und uns eine bessere „qualitative“ Einstufung unserer Sammelergebnisse ermöglichte.\n2002 erschien in der Reihe „Grundlagenforschung zum Artenschutzprogramm Baden-Württembergs“ eine erste Bearbeitung über Käfer, die Pracht- und Hirschkäfer von F. Brechtel und H. Kostenbader. In den Bänden dieser Reihe wird nicht nur das Vorkommen einer Art, sondern der gesamte aktuelle Wissensstand der jeweils behandelten Gruppe beschrieben. In ähnlich kompletter Bearbeitung, aber ohne Verbreitungskarten, folgten 2010 die Rüsselkäfer (Curculionidea) und 2018 die Blattkäfer (Chrysomelidae) von J. Rheinheimer u. M. Hassler. Die Laufkäfer (Carabidae) von J. Trautner erschienen 2017 in zwei Bänden.\nDa gedrucktes oft sehr schnell veraltet, programmierte Ortwin Bleich (Bad Salzdetfurth) in jüngster Zeit eine datenbankgestützte, für jedermann einsehbare Internet-Webseite mit dem Namen.\nVerzeichnis und Verbreitungsatlas der Käfer Deutschlands # Informationen dazu siehe oben \u0026ldquo;Deutschlandverzeichnis\u0026rdquo;. Neben den Mitbegründern S. Gürlich \u0026amp; F. Köhler arbeiten zahlreiche Koleopterologen aus ganz Deutschland aktiv mit, um laufend neue Daten einzupflegen und die Käferfauna nomenklatorisch auf dem aktuellsten Stand zu halten. Es führt das 1998 von F. Köhler und B. Klausnitzer herausgegebene gedruckte „Verzeichnis der Käfer Deutschlands“ fort und ist für den ernsthaft arbeitenden Koleopterologen unentbehrlich.\nAls Grundlage für Baden-Württemberg dienten dabei die zahlreichen Datensätze des Käferverzeichnisses von F. Frank und E. Konzelmann und die später in der ASK-Datenbank abgelegten Funde der Arbeitsgemeinschaft. Besonders hervorzuheben ist hierbei die immense Arbeitsleistung von H. U. Kostenbader, der neben seiner Sammlung die in zahlreichen Zeitschriften verstreuten Publikationen über baden-württembergische Käfer in einer Datenbank erfasste. Die entsprechenden Artikel wurden von ihm besorgt bzw. kopiert, archiviert und in der Vereinsbibliothek im SMNS hinterlegt, wo sie Interessierten zur Verfügung stehen.\nHöhlenexkursionen # 1979 entwickelte sich für einige unter uns ein Hobby innerhalb des Hobbys mit ersten Höhlenexkursionen auf die Alb und in die Chartreuse, einem voralpinen Gebirgsmassiv aus Kalkstein in den nördlichen französischen Alpen. Was hier ganz privat im kleinen Kreis begann, wurde später eine feste Einrichtung. Bis 2019 wurden bereits über 40 Höhlen u. a. in Italien, Frankreich, Slowenien und Kroatien erforscht.\nDeutsches Koleopterologentreffen # Die erste Versammlung der Arbeitsgemeinschaft, „Wintertagung“ genannt, fand im Januar 1959 unter Leitung von Dr. Köstlin statt. Im Schloss Rosenstein des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart (SMNS) fanden sich zehn Koleopterologen ein. Die Leitung der ARGE wurde damals zwei Mitgliedern des Entomologischen Vereins Stuttgart übertragen. Ein Amateur-Koleopterologe und ein Vertreter des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart (SMNS) sollten sicherstellen, dass eine große Bandbreite von Interessen vertreten wird. Diese Struktur wurde bis heute beibehalten.\nLeitung der Tagung und Arbeitsgemeinschaft\n1958–1982: Dr. Rudolf Köstlin, praktischer Arzt und Dr. Karl-Wilhelm Harde, Leiter der Entomologischen Abteilung im SMNS, 1982 gestorben.\n1982–1987: Dr. Rudolf Köstlin, gestorben 1987 und Dr. Wolfgang Schawaller, Entomologische Abteilung im SMNS.\n1987–2018: Jürgen Frank (Waiblingen-Beinstein), Grafik-Designer und Dr. Wolfgang Schawaller.\n2019 bis heute Dr. Till Tolasch, UNI Hohenheim und Dr. Arnault Faille, Entomologische Abteilung im SMNS.\nIn den Jahren nach 1959 wurde das Treffen in der Außenstelle des Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart, am Arsenalplatz in Ludwigsburg abgehalten. In dieser Zeit, Anfang der 60er Jahre, kamen u. a. die Schweizer Kollegen H. Hugentobler, Dr. Viktor Allensbach und Arthur Spälti sowie Dr. G. A. Lohse aus Hamburg hinzu. Damals begeisterte Dr. Freude Dr. Harde und Dr. Lohse für seine Idee, das Bestimmungswerk „Die Käfer Mitteleuropas“ in Angriff zu nehmen. Heute wissen wir, dass mit Erscheinen dieses Standardwerkes die Käferkunde in Mitteleuropa auf eine neue, allseits akzeptierte Basis gestellt wurde.\nDie Besucherzahl der Wintertagung stieg in den 70er Jahren rapide an. Dies führte dazu, dass als neue Tagungsstätte das Hotel „Schlosshof“ in Ludwigsburg gewählt wurde. Später mussten dann für die Vorträge zusätzlich noch die Räume des Kulturzentrums der Stadt Ludwigsburg in Anspruch genommen werden.\nDie Wintertagung zieht immer mehr Besucher an und es treffen sich hier nun auch die Mitarbeiter des unter dem Kürzel „FHL“ bekannten Bestimmungswerks. Auch nach dem Tod von Dr. Harde 1982 bleibt Dr. G. A. Lohse der Magnet in der fachlichen Organisation der Tagung, mittlerweile tatkräftig unterstützt von Hardes Nachfolger Dr. Wolfgang Schawaller.\nDas Tagungsfoto von 1984 liegt leider nur als Silhouettenskizze im Vereinsarchiv vor. Es zeigt 92 Teilnehmer, davon 82 mit den Namen versehen. Die weiterhin steigende Teilnehmerzahl, verbunden mit der problematischen Unterbringungssituation und oft winterlichen Verhältnissen bei der An- und Abreise rief nach einer Veränderung, vor allem als bei der Wintertagung 1986 erstmals auch Besucher aus der (noch) DDR anreisen konnten.\nIm Oktober 1986 fand die Tagung deshalb erstmals in Beutelsbach im Remstal statt, idyllisch mitten in den Weinbergen gelegen, ohne winterliche Beeinträchtigungen, dafür aber immer mal wieder mit spätsommerlichen Terassenabenden im Freien. Wir zählten damals ca. 120 Teilnehmer. 1987 hat uns dann mit Dr. Köstlin, der letzte unserer Gründerväter, verlassen. Er hatte den „Umzug“ nach Beutelsbach zwar noch „genehmigt“, an der Tagung konnte er aber schon nicht mehr teilnehmen. Er hatte aber noch die große Freude, seinen langjährigen Brieffreund in Rüsselkäferdingen, Lothar Dieckmann, persönlich kennen zu lernen und beherbergen zu können.\nDie Tagung in Beutelsbach hatte 1995 bereits rund 170 Teilnehmer. Mit E. Ulbrich, G. A. Lohse, H. Schaeflein und K. Witzgall mussten wir uns gleich von vier alten Mitstreitern verabschieden. 2001 waren bereits über 200 Besucher anwesend.\nDas Anfangs „Wintertagung“ genannte Treffen hieß später „Südwestdeutscher Koleopterologentag“ und wurde auf Grund der starken Resonaz 1991 das „Deutsches Koleopterologentreffen“.\nIn der langen, von zahlreichen Aktivitäten geprägten Zeit weilten in Beutelsbach viele prominente Besucher, von denen hier beispielhaft einige der inzwischen verstorbenen Kollegen genannt sein sollen: Georg Benick (Lübeck), Claus Blumenthal (Bonn), Siegfried Cymorek (Krefeld), Alfons M. J. Evers (Krefeld), Georg Frey (München), Karl Wilhelm Harde (Gerlingen), Adolf Horion (Überlingen), Ernst Jünger (Wilflingen), Zolan Kaszab (Budapest), Klaus Koch (Düsseldorf), Gustav Adolf Lohse (Hamburg), Wilhelm Lucht (Langen), Alexander v. Peez (Brixen), Hans Pochon (Bern), Hans Schaeflein (Neutraubing), Hermann Vogt (Darmstadt), Karl H. Wellschmied (München), Walter Wittmer (Basel), Konrad Witzgall (Dachau).\nZur Erforschung der Käferfauna von Baden-Württemberg findet seit 1958 jedes Jahr eine Gemeinschaftsexkursion der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen (ASK) statt. Sie führt in der Regel in Gebiete, aus denen nur wenige Informationen über Käfer vorliegen. Genaue Informationen sind bei den Veranstaltungen abrufbar.\nDie Ergebnisse werden in den Mitteilungen des Entomologischen Vereins veröffentlicht. Die in einer Excell-Tabelle oder Datenbank erfassten Funddaten fließen in das Verzeichnis der Käfer Deutschlands online (www.colcat.de) ein und erweitern kontinuierlich das Wissen über Vorkommen und Verbreitung der Käfer. Neben der dort angezeigten Punktverbreitungskarte von Deutschland gibt es noch die regionalen Karten der einzelnen Bundesländer (siehe oben Deutschlandverzeichnis) und einen europaweiten Überblick (www.coleoweb.de).\nInzwischen hat die ASK über 60 Exkursionen ausgerichtet, die auf der Karte unten als Messtischblätter mit Exkursionsjahr eingezeichnet sind. In den gelb eingefärbten 50tausender-Quadranten sind noch keine Untersuchungen erfolgt. Für die Ausrichtung von Exkursionen in diese Gebiete können sich Interessierte als Ausrichter melden.\nDas Exkursionsverzeichnis als RTF-Datei downloaden\nDie Exkursionskarte als DINA4 GIF-Datei downloaden\nExkursionskarte Verzeichnis und Verbreitungsatlas der Käfer Deutschlands\nMit der Online-Version Verzeichnis der Käfer Deutschlands unter www.colkat.de werden Statusänderungen, ergänzende Meldungen und Korrekturen zeitnah allen Interessierten zugänglich gemacht. Das Verzeichnis ist eine Online-Datenbank, die dezentral von den jeweiligen Regionalbearbeitern in Fauna Europaea unter www.coleoweb.de gewartet und damit immer aktuell gehalten wird.\nFür Besucher ist jederzeit ohne Anmeldung der aktuelle Datenstand auf den Verbreitungskarten einsehbar. Man kann von der Deutschlandkarte zur Regionalkarte Bden-Württemberg wechseln (Zahnrad-Buttoon oben) oder in Fauna Europaea sogar weltweit Fundereignisse nachschlagen. Zusätzlich werden weitere Informationen und zahlreiche Käferfotos\nBesucher haben die Möglichkeit, selbst Funde direkt in die Online-Datenbank www.coleoweb.de einzugeben. Dafür muss man sich allerdings anmelden. Der Fundpunkt erscheint nach der Dateneingabe sofort auf der Karte. Neufunde werden vom jeweiligen Regionalbearbeiter geprüft.\nLinks die Deutschlandkarte, rechts die von Baden-Württemberg Vom Verzeichnis der Käfer Baden-Württembergs zum Deutschlandverzeichnis online\nArtenverzeichnis der Käfer Baden-Württembergs\nDas älteste erwähnenswerte Käferverzeichnis stammt von v. Roser (1838) und enthält 2.071 Arten. Keller (1864) übernahm diese Meldungen und veröffentlichte insgesamt 2.243 Arten. Außer dem veröffentlichten u. a. L. H. Fischer (1843) und F. Hartmann (1897-1926) Zusammenfassungen über die badische Käferfauna. Daneben gibt es noch diverse Oberamtsbeschreibungen, in denen auch Käfer aufgeführt sind. Die umfangreichste stammt aus dem Jahr 1897 und meldet für das Oberamt Ulm 1.810 Arten, die hauptsächlich aus der Sammlung Hüeber stammen. Im Jahre 1929 publizierte A. v. d. Trappen die letzte umfassende Publikation über die Käferfauna von Württemberg. Darin waren 3.800 Käferarten verzeichnet.\nAls Basis für die jetzigen, weitergehenden Untersuchungen diente HORION (1951) mit seinem Verzeichnis der Käfer Mitteleuropas. Die dort angegebenen Meldungen sind den damals noch selbständigen Bundesländern Württemberg und Baden zugeordnet. Außer diesen Angaben sind auch teilweise Meldungen aus den später erschienenen Faunistikbänden Horions (1941 ff.) aufgenommen worden.\nDer Großteil der Daten sind Meldungen zum Verzeichnis der Käfer Baden-Württembergs (Frank \u0026amp; Konzelmann, 2002), dem bei der Drucklegung mehr als 116.000 Einzelmeldungen auf Datenträger zugrunde lagen. Zielsetzung und Methodik dieser Arbeit möchten wir hier kurz erläutern:\nDie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Koleopterologen, die im Jahre 1958 ins Leben gerufen wurde, haben sich 1992 vorgenommen, eine aktuelle Bestandsaufnahme der Käfer Baden-Württembergs zu erarbeiten, die vornehmlich auf den Nachweisen zwischen 1950 und 1997 basiert. Da bei einem Käferverzeichnis der Gesamtüberblick und die Vollständigkeit des Arteninventars im Vordergrund stehen, wurden die Fundortangaben auf ein Minimum, d.h. auf die Anzahl der Fundorte einer bestimmten Art in den neun festgelegten Regionen des Landes reduziert. Jeder Mitarbeiter konnte Tiere melden, die seit 1950 von ihm selbst gesammelt wurden und sich in seiner Sammlung befinden. Tiere von Sammlern, die nicht zu den Mitarbeitern dieses Verzeichnisses gehören und die sich ebenfalls in seiner Sammlung befinden, konnten nur dann gemeldet werden, wenn sichergestellt war, dass kein weiteres Tier vom gleichen Fundort in der Sammlung eines anderen Bearbeiters vorhanden war. Die veröffentlichten Ergebnisse von 27 Gemeinschaftsexkursionen der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen wurden zentral erfasst und erscheinen nicht in den Meldungen der einzelnen Mitarbeiter, um Doppelerfassungen weitgehend auszuschließen.\nLiteraturangaben ab 1950 sind nur insoweit berücksichtigt, als die Autoren nicht Mitarbeiter zu diesem Käferverzeichnis sind, da solche Meldungen bereits im Rahmen der normalen Meldung erfasst worden sind. Da die Literaturerfassung durch Herrn Kostenbader noch nicht abgeschlossen ist, sind in der 1. Auflage des Verzeichnisses nur die Autoren mit den Anfangsbuchstaben A-G komplett berücksichtigt. Das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart stellte wichtige Daten anhand einer Fehlliste mit Stand vom 01.01.1996 zur Verfügung. In einer Datenbank in MS-DOS auf dBASE (DBF-Format) sind die Einzeldaten gespeichert, so dass jede Meldung bis hin zum Sammler zurückverfolgt werden kann.\nDas Bundesland Baden-Württemberg wird in neun Regionen unterteilt, die mit dem Hinweis auf den jeweiligen Landesteil versehen sind, um Vergleiche gegenüber dem Horion-Verzeichnis zu ermöglichen. Die Grenzziehung zwischen den Landesteilen Baden und Württemberg erfolgt nach dem „Amtlichen Gemeindeverzeichnis Baden-Württemberg“ (1964), wie es von Buck (1984) für die Abgrenzung der Faunengebiete Baden (Ba) und Württemberg (Wt) im Sinne von Horion (1951) benutzt wurde. Folgende regionale Gliederung wurde gewählt: Rheinebene (Ba), Neckarland (Ba+Wt), Schwäbische Alb (Ba+Wt), Oberschwaben (Ba+Wt), S = Schwarzwald (Ba+Wt).\nDie Zuverlässigkeit der Bestimmungen konnte selbstverständlich nicht in jedem einzelnen Fall überprüft werden, was auch nicht sinnvoll erscheint, da z.B. bei der Art Cicindela campestris weit über 100 Fundorte gemeldet sind und es somit unerheblich für die Aussagekraft einer Faunenliste ist, sollte hierunter die eine oder andere Fehlbestimmung sein. Alle Arten, von denen weniger als vier Fundorte vorliegen oder die nur von einem Sammler für Baden-Württemberg gemeldet sind, werden soweit möglich revidiert. Darüber hinaus ist die Nachprüfbarkeit jeder einzelnen Meldung Grundprinzip dieses Verzeichnisses. Insgesamt waren über 50 Kollegen/innen aus Baden-Württemberg an dieser Gemeinschaftsarbeit beteiligt. Deren Engagement wird im Verzeichnis der Käfer Baden-Württembergs ausführlich gewürdigt. Das 2002 erschienene Buch „Die Käfer Baden-Württembergs 1950–2000“ von Frank \u0026amp; Konzelmann, das 4796 Arten enthält, war ein großer Fortschritt gegenüber den alten, nur Teilgebiete betreffende Verzeichnisse, hatte aber das Manko, dass mit den meist handschriftlich gefüllten Formularblättern keine genauen Funddaten erhoben wurden. Nur von besonders selten gemeldete Arten sind im Anhang die exakten Fundorte aufgelistet.\nEine Initiative der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen (ASK), mit einem speziellen Computerprogramm auf MS-DOS-Basis (Softcol) den Sammlern die elektronische Datenerfassung zu ermöglichen, verlief Jahre später im Sande. Ein neuer Anlauf mit einer mit Microsoft Access erstellten Datenenbankstruktur setzte sich dann durch. Nach und nach konnten die individuellen Funddaten zu einer baden-württembergischen Gesamtdatenbank, der ASK-DB, zusammengeführt werden, die heute die Grundlage u. a. für die Checkliste und die Verbreitungskarten der baden-württembergischen Arten im Verzeichnis der Käfern Deutschlands online bilden.\nBesonders hervorzuheben ist der engagierte Einsatz von Eberhard Konzelmann, der nicht nur viel Programmierarbeit leistete, sondern auch einen großen Pool an Funddaten, u. a. aus den ökologischen Untersuchungen von Harald Buck und seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellte. Zudem ist die enorme Fleißarbeit von Hans Kostenbader von Bedeutung, der alle verwertbaren Käferdaten aus der Literatur erfasste und als dazu ein „Verzeichnis der Käferliteratur Baden-Württembergs von 1602 bis 2010“ erstellte.\nAls weiterer Pfeiler der heimischen Käferforschung müssen die alljährlichen Exkursionen der ASK genannt werden, mittlerweile über 60, die meist in von Sammlern wenig frequentierte Landesteile führen. Diese Daten tragen zu einer gewissen Entzerrung wohnortorientierter Verbreitungsbilder bei und bringen immer wieder überraschende Neufunde ans Licht. Die zahlreichen faunistischen Untersuchungen von Uli Bense, u. a. in heimischen Bannwälder, erweitern kontinuierlich das Wissen insbesondere über die xylobionte Käferfauna. Hinzu kommen Meldungen von „Einzelkämpfern“ und von Kollegen aus anderen Bundesländern, die hin und wieder in Baden-Württemberg aktiv sind. Besonders hervorzuheben ist hierbei Klaus Renner mit seinen sehr reichhaltigen Autokescherfängen.\nEine Fülle von Informationen bergen die umfangreichen Monographien über die Pracht- und Hirschkäfer von BRECHTEL \u0026amp; KOSTENBADER (2002), die Rüsselkäfer und die Blattkäfer von RHEINHEIMER \u0026amp; HASSLER (2010, 2018), sowie die Laufkäfer von TRAUTNER (2017). Die Verbreitung der Weichkäfer Südwestdeutschlands von BRETZENDORFER (2017), erschienen in den Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart, steht für eine von zahlreichen Publikationen zur Insektenfauna Baden-Württembergs.\nZum Schluss soll nicht unerwähnt bleiben, dass bei weitem nicht alle greifbaren Käferbelege erfasst werden konnten, aber durch das nun im Internet etablierte „Verzeichnis der Käfer Deutschlands“ ist eine kontinuierliche Weiterführung und Aktualisierung wesentlich komfortabler geworden.\nDeutsches Koleopterologentreffen\nauf dem \u0026ldquo;Landgut Burg\u0026rdquo; in Weinstadt-Beutelsbach\njährlich jedes letzte Oktoberwochenende.\nNäheres ist bei den Veranstaltungen zu finden.\nHotel „Landgut Burg“ Tagungsfoto 2003 Tagungsfoto 2007 Tagungsfoto 2017\nGruppenfoto auf dem \u0026ldquo;Landgut Burg\u0026rdquo;\n","externalUrl":null,"permalink":"/authors/s_ask/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Arbeits­gemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen","type":"authors"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/authors/s_arbeitskreis.lepidoptera/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Arbeitskreis Lepidoptera","type":"authors"},{"content":"A quick example of how to start using author taxonomies in your articles.\n","externalUrl":null,"permalink":"/authors/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Authors Taxonomy Listing Example","type":"authors"},{"content":"Die Bunte Wiese Stuttgart ist eine 2019 entstandene Initiative zum Erhalt der Artenvielfalt (v.a. Insekten). Sie liefert wissenschaftlich fundierte Infos zu sinnvollen Maßnahmen, hält öffentliche Vorträge, macht Infostände und klärt über Social Media auf. Ziel ist, Engagement zu bündeln und Aktionen zu fördern, die Biodiversität wirklich verbessern.\nhttps://www.buntewiese-stuttgart.de\nZurück zur:\n","externalUrl":null,"permalink":"/authors/s_bunte.wiese/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Bunte Wiese","type":"authors"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/categories/","section":"Categories","summary":"","title":"Categories","type":"categories"},{"content":" Datenschutzerklärung # Diese Datenschutzerklärung informiert über die Art, den Umfang und den Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten auf dieser Website.\nVerantwortlicher # Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung ist dem Impressum zu entnehmen:\n/imprint/ Zugriffsdaten / Server-Logfiles # Beim Aufruf dieser Website werden durch den Hosting-Anbieter bzw. den Webserver automatisch Informationen erfasst (z. B. IP-Adresse, Datum/Uhrzeit, aufgerufene Seite/Datei, User-Agent). Diese Daten sind technisch erforderlich, um die Website auszuliefern und die Sicherheit/Stabilität zu gewährleisten.\nKontaktaufnahme # Wenn du uns kontaktierst (z. B. per E‑Mail oder über das Kontaktformular), verarbeiten wir deine Angaben zur Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen.\nCookies / Tracking # Aktuell ist in der Konfiguration kein Tracking (z. B. Google Analytics, Matomo, Umami, Fathom) aktiv.\nFalls künftig Tracking eingesetzt wird, wird diese Seite entsprechend aktualisiert.\nEinbindung externer Inhalte # Je nach Inhalt können externe Dienste eingebunden werden (z. B. Zoom-Links, Videos, Karten). Beim Aufruf solcher Inhalte können Daten an den jeweiligen Anbieter übertragen werden.\nRechtsgrundlagen # Soweit anwendbar erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag/Anbahnung), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse: Betrieb/Sicherheit der Website) oder Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).\nSpeicherdauer # Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie es für die Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.\nDeine Rechte # Du hast – je nach Voraussetzungen – insbesondere folgende Rechte:\nAuskunft (Art. 15 DSGVO) Berichtigung (Art. 16 DSGVO) Löschung (Art. 17 DSGVO) Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) Widerspruch (Art. 21 DSGVO) Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO) Änderung dieser Datenschutzerklärung # Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder Änderungen unserer Leistungen umzusetzen.\n","externalUrl":null,"permalink":"/privacy/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Datenschutz","type":"page"},{"content":" Schriftführer \u0026amp; Schriftleiter # Dr. Dominic Wanke ist Lepidopterologe und beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Systematik der Schmetterlingsfamilie Geometridae. Im Verein ist er für die Mitgliederverwaltung und Korrespondenz verantwortlich sowie als Redakteur für die Vereinszeitschrift “Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart” tätig. ","externalUrl":null,"permalink":"/authors/dominic.wanke/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Dominic Wanke","type":"authors"},{"content":" Vorsitzender # Dr. Hossein Rajaei ist Leiter der Abteilung Entomologie und Kurator für Lepidoptera am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart. Seine Forschung konzentriert sich auf Taxonomie, Artkonzepte, Populationsgenetik und Phylogenie, mit besonderem Schwerpunkt auf der Schmetterlingsfamilie Geometridae. Als Vorsitzender des Vereins übernimmt er die strategische Leitung, steuert die wissenschaftlichen und organisatorischen Aktivitäten, fördert die Zusammenarbeit unter den Mitgliedern und unterstützt die entomologische Forschung sowie die Wissensvermittlung. ","externalUrl":null,"permalink":"/authors/hossein.rajaei/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Hossein Rajaei","type":"authors"},{"content":" Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.\n# c/o Rosenstein 1\n70191 Stuttgart\nEmail-Adresse: (Kontaktbereich auf dieser Website)\nTelefon: 0711 8936-223\nVereinsregister:\n# Registergericht: Amtsgericht Stuttgart\nVereinsregisternummer: 2334\nVertreten durch den Vorstand gemäß § 26 BGB:\n# Erster Vorsitzender: Hossein Rajaei\nVerantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:\n# Hossein Rajaei\nStaatliches Museum für Naturkunde Stuttgart\nRosenstein 1\n70191 Stuttgart\nSteuer-Nr.: 99015/22055\nHaftungsausschluss # Inhalt des Onlineangebotes # Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.\nVerweise und Links # Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten (\u0026ldquo;Links\u0026rdquo;), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt daher ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Der Autor hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der gelinkten/verknüpften Seiten. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.\nUrheber- und Kennzeichenrecht # Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.\nDatenschutz # Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (Emailadressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet.\nRechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses # Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.\nWebmaster (EVS): # ","externalUrl":null,"permalink":"/imprint/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Impressum","type":"sample"},{"content":" Schatzmeister # Jan Pfister ist der Schatzmeister des Vereins und ein faszinierter Entomologe mit einer großen Leidenschaft für Lepidopteren. Als Präparator in der Schmetterlingssammlung am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart gehören sowohl das Spannen von Schmetterlingen, als auch die Digitalisierung und Pflege der Sammlung zu seinen Aufgaben. Jan hat seinen Masterabschluss in Biologie an der Universität Hohenheim erworben. Für unseren Verein führt er die Buchhaltung und pflegt die Mitgliederdatenbank. Darüber hinaus ist er regelmäßig bei den Arbeitseinsätzen und Leucht-Abenden auf unserem Vereinsgrundstück in Markgröningen anzutreffen. ","externalUrl":null,"permalink":"/authors/jan.pfister/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Jan Pfister","type":"authors"},{"content":"Wenn du Fragen zum Entomologischen Verein Stuttgart 1869 e.V. hast oder dich für eine Veranstaltung interessierst, schreib uns gerne über das Kontaktformular.\nKontaktformular # Vorname * Nachname * E‑Mail * Betreff * Nachricht * Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung meiner Angaben zur Kontaktaufnahme einverstanden. Senden Zurücksetzen Postanschrift: # Entomologischen Verein Stuttgart Staatliches Museum für Naturkunde Rosenstein 1 70191 Stuttgart\n","externalUrl":null,"permalink":"/contact/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Kontakt","type":"page"},{"content":"Mitglied im Verein kann jede Person werden, die sich für die faszinierende Welt der Entomologie interessiert, ganz gleich, ob Anfängerin, Anfänger oder erfahrene Fachperson. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 25 € (Stand: 2020). Als Mitglied genießen Sie zahlreiche Vorteile: Sie haben Zugang zu den Sammlungen und der Bibliothek des Vereins und erhalten einmal jährlich unsere Zeitschrift „Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart“ bequem per Post. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Kontakt zu zahlreichen Fachleuten und Hobby-Entomolog*innen zu knüpfen. Schließlich können Sie an einer Vielzahl von Aktivitäten in den verschiedenen Sektionen des Vereins teilnehmen, darunter Outdoor-Veranstaltungen, Exkursionen, Workshops und Vorträge. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt schriftlich. Bitte drucken Sie das Anmeldeformular (DIN A4) aus, füllen es vollständig aus und senden es unterschrieben an den Entomologischen Verein. Bitte vergessen sie nicht das Formular zu unterschreiben, bevor Sie es abschicken.\nMitgliedschaft beantragen Vereinssatzung ","externalUrl":null,"permalink":"/membership/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Mitgliedschaft","type":"page"},{"content":" des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.V. # In der Fassung des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 17. Februar 2024 # Präambel # Wir verstehen unsere wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Entomologie als lokalen Beitrag zur nationalen und internationalen Forschung, insbesondere durch das Sammeln von Daten und Erkenntnissen zur heimischen Insektenwelt. Die gewonnenen Erkenntnisse zur Insektenwelt Baden-Württembergs dienen dem Natur- und Artenschutz.\n§ 1 Name # Der im Jahre 1869 gegründete „Entomologische Verein Stuttgart 1869 e.V.“ hat seinen Sitz in Stuttgart und ist unter der Nummer 2334 im Vereinsregister beim Amtsgericht in Stuttgart eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.\n§ 2 Zweck # Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.Zweck des Vereins ist es, das Interesse und Kenntnisse im Bereich der Entomologie zu fördern, das Wissen im Bereich Ökologie, Taxonomie und Verbreitung der heimischen Insektenwelt zu vertiefen und der Öffentlichkeit näher zu bringen, sowie den Natur-, Umwelt-, Landschafts- und Biotopschutz zu fördern und zwar durch:\nUnterstützung der Forschung im Aufbau und Erhalt von wissenschaftlichen Insektensammlungen. Erforschung der südwestdeutschen Fauna aller Insektenordnungen. Organisation von regelmäßigen Versammlungen, naturwissenschaftlichen Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, bei denen Gäste zugelassen sind. Dabei werden durch Mitteilungen und Austausch von Beobachtungen und Erfahrungen, sowie durch Vorzeigen von Belegexemplaren und Besprechungen Wissen und Erfahrungen insbesondere im Bereich der Sammlung und Taxonomie gefördert. Mit unseren Fachkenntnissen unterstützen wir die Naturschutzverbände und Behörden bei der Ausweisung von Schutzgebieten und der Erstellung von Roten Listen. Unterhaltung und Vergrößerung der Vereinsbibliothek, sowie Beschaffung von Fachzeitschriften. Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Wissenschaftlern und Organisationen und der Naturschutzverwaltung. Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit zum Erhalt der Artenvielfalt. § 3 Gemeinnützigkeit # Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Verein ist weder auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet, noch verfolgt er politische oder sozialpolitische Ziele, sondern ist rein wissenschaftlicher Natur. Die Mitglieder verpflichten sich, jede politische Betätigung und Werbetätigkeit im Verein zu unterlassen.\nMittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.\nEs darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.\n§ 4 Mitgliedschaft # Die Mitgliedschaft kann jede natürliche oder juristische Person erwerben, die die Vereinsziele unterstützt. Mitglieder, die sich um die Entomologie oder um den Verein besonders verdient gemacht haben, können durch Beschluss der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden und sind als solche nicht beitragspflichtig. Der Antrag auf Mitgliedschaft hat schriftlich zu erfolgen. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Vereinsversammlungen zu besuchen, sowie die Vereinsbibliothek und Sammlungen nach Maßgabe der Regelung des Museums zu benutzen. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder von über 18 Jahren bei Anwesenheit. Stimmübertragungen und Vertretungen sind nicht zulässig. Für die Interessenvertretung von juristischen Personen im Verein wird dem Vorstand eine natürliche Person als Vertreter benannt, die an den Sitzungen teilnimmt. Durch die Mitgliedschaft wird irgendwelches Anrecht auf das Vereinsvermögen nicht erworben, insbesondere nicht auf das Grundstück am Rotenackerwald bei Markgröningen. Der Jahresbeitrag wird jedes Jahr von der Hauptversammlung festgesetzt. Er ist an den Schatzmeister in den ersten 3 Monaten des Kalenderjahres zu zahlen. Neu eingetretene Mitglieder haben nach erfolgter Aufnahme den Beitrag des laufenden Jahres zu entrichten. Bei Eintritt nach dem 1. September ist nur noch die Hälfte des Beitrages für das laufende Jahr fällig. Wirtschaftlich schwache Mitglieder können ermäßigte Beitragssätze beantragen. Erwerbslose Mitglieder können von der Beitragszahlung befreit werden. Über entsprechende Anträge entscheidet in beiden Fällen der Vorstand. Juristische Personen, z.B. andere entomologische Vereine, zahlen einen erhöhten Mitgliedsbeitrag, der sich nach den Vermögensverhältnissen richtet. Die Mitgliedschaft erlischt außer durch Tod des Mitgliedes durch Ausschluss oder durch Austritt. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vereinsvorsitzenden zu erklären. Ein Mitglied kann im vereinfachten Ausschlussverfahren vom Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es mit der Beitragszahlung zwei Jahre im Rückstand ist und einer schriftlichen Zahlungsaufforderung nicht innerhalb eines Monats nachkommt. Ferner kann der Ausschuss ein Mitglied ausschließen, wenn eine schwerwiegendeVerfehlung gegen die Grundsätze des Vereins vorliegt. Diese wird durch den Vorstand bewertet. Der Vorstand spricht den Ausschluss aus. § 5 Organe des Vereins # 5.1. Die Organe des Vereins sind: # die Hauptversammlung der Vorstand der Ausschuss 5.2. Die Hauptversammlung # Die Hauptversammlung (oder Mitgliederversammlung) ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird als ordentliche Hauptversammlung jährlich im ersten Jahresviertel, als außerordentliche Hauptversammlung nach Bedarf vom Vorsitzenden schriftlich durch persönlichen Einladungsbrief mindestens zwei Wochen vor dem Sitzungstermin einberufen. Die Einladung muss die vom Vorstand beschlossene Tagesordnung enthalten. Anträge der Mitglieder für weitere Tagesordnungspunkte sind unter Einhaltung einer Frist von einer Woche vor dem Termin der Hauptversammlung dem Vorsitzenden zuzuleiten.\nDie Hauptversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:\nWahl der Mitglieder des Vorstands und der Kassenprüfer Entgegennahme der Rechenschaftsberichte für das zurückliegende Geschäftsjahr Entlastung der Vorstandsmitglieder Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Anträge und die Vereinsauflösung. Die Hauptversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet; im Verhinderungsfall vomStellvertreter. Der Schriftführer führt das Protokoll, es wird vom Vorsitzenden gegengezeichnet. Bei Abstimmungen jeglicher Art entscheidet die Mehrheit der wirksam abgegebenen Stimmen. Enthaltungen werden nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Für Wahlen wird ein Wahlleiter gewählt. Bei Stimmengleichheit findet in diesem Fall eine Stichwahl statt. Die Wahlen des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, sowie des Ausschusses - außer den Sektionsleitungen oder -sprechern - erfolgen alle 3 Jahre. Mitglieder des Ausschusses sind wieder wählbar. Geheime Abstimmung ist auf Antrag eines Mitglieds durchzuführen. 5.3. Der Vorstand # Es werden regelmäßig Vorstandssitzungen abgehalten, zu denen der Vorsitzende einlädt. Der Vorstand besteht aus dem:\nVorsitzenden. Der Vorsitzende vertritt den Verein im Sinne der einschlägigen Bestimmung des Bürgerlichen Gesetzbuches allein. Im Verhinderungsfall, der nicht nachgewiesen werden muss, wird der Verein durch den stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Vorstandmitglied gemeinsam vertreten. Der Vorsitzende besorgt und überwacht die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorsitzende leitet sowohl die Hauptversammlung, die Vorstandssitzungen und die Ausschusssitzungen. Er beruft die ordentlichen oder außerordentlichen Hauptversammlungen ein. Er berichtet der Hauptversammlung und bringt die Beschlüsse des Vereins zur Ausführung.\nStellvertretendem Vorsitzenden. Der Stellvertreter vertritt den Vorsitzenden vereinsintern bei Abwesenheit und unterstützt den Vorsitzenden in seinem Aufgabenbereich.\nSchriftführer. Der Schriftführer führt das Protokoll über die Versammlungen und besorgt die schriftlichen Arbeiten des Vereins.\nSchatzmeister. Der Schatzmeister zieht die Mitgliedsbeiträge ein, führt über alle Aus- und Eingänge von Geldern Buch, verwaltet das Barvermögen des Vereins und erstattet in der ordentlichen Hauptversammlung den Kassenbericht über das abgelaufene Vereinsjahr, der durch ein vom Vorsitzenden bestimmtes Mitglied vorher zu prüfen ist.\n5.4. Der Ausschuss # Im Ausschuss berichtet der Vorsitzende über die Vereinsaktivitäten und die Sprecher der Sektionen über die Aktivitäten in Ihren Bereichen. Im Ausschuss werden Richtlinien entwickelt, Vereinsaktivitäten koordiniert und Entscheidungen bezüglich der Vereinsarbeit vorbereitet. Der Vorsitzende des Ausschusses ist der Vorsitzende des Vorstands. Er berichtet über die Ergebnisse der Ausschusssitzung in der Hauptversammlung. Der Ausschuss besteht aus:\ndem Vorstand den Bibliothekar(en). Die Bibliothekare verwalten die Vereinsbibliothek, führen den Nachweis über den jeweiligen Verbleib der Bücher, besorgen die Ausleihung der Bücher an die Mitglieder und erstatten in der Hauptversammlung Bericht über Zu- und Abgänge, sowie über die Benutzung der Bibliothek. dem Verwalter des Rotenacker-Grundstücks. Der Verwalter des Rotenacker-Grundstücks ist Ansprechperson für alle mit der Nutzung und Erhaltung des Grundstücks im Sinne der Satzung (bes. §6) verbundenen Fragen. Er organisiert mit dem Vorsitzenden die Erhaltungsarbeiten. Gleichzeitig stimmt er die Nutzungswünsche der Vereinsmitglieder aufeinander ab. dem Schriftleiter (Redakteur) der Mitteilungen. Der Schriftleiter ist für die Vereinszeitschrift verantwortlich. den Sprechern der Sektionen. Der Sprecher jeder Sektion berichten, dem Vorstand und der Hauptversammlung über die Aktivitäten der Sektionen. § 6 Die Sektionen # Innerhalb des Entomologischen Vereins können sich Mitglieder zu gemeinsamen Aktivitäten zusammenschließen und in der Hauptversammlung die Gründung einer Sektion beantragen. Der Antrag muss in schriftlicher Form Ziele und Regeln der Sektion dokumentieren. Die Sektionen wählen einen Sprecher und dessen Stellvertreter/oder einen 2. Sprecher, die die Interessen der Sektion in der Hauptversammlung, im Ausschuss und nach außen vertreten. Die Aktivitäten der Sektion müssen mit den Zielen und der Satzung des Entomologischen Vereins vereinbar sein. Die Auflösung einer Sektion muss beraten werden, wenn ein von mindestens einem Viertel der Sektions-Mitglieder unterstützter solcher Antrag an den Sprecher der Sektion gestellt worden ist. Der Sprecher beruft zu diesem Zweck eine Sektions-Versammlung ein, in welcher mindestens drei Viertel der erschienenen Mitglieder der Auflösung zustimmen müssen. § 7 Vereinsgrundstück Rotenacker # Das Vereinsgrundstück Rotenacker auf der Markung Markgröningen, am Rotenackerwald im Gewann Oberer Wannenberg, Parzelle 1389, dient dem Verein zur Pflege seiner naturwissenschaftlichen, vor allem entomologischen Interessen. Kein Vereinsmitglied darf ohne Zustimmung des Verwalters des Rotenacker-Grundstücks oder eines Vorstandsmitglieds das Rotenacker-Grundstück betreten. Sollten sich die Verhältnisse in der Umgebung des Grundstückes derart verändern, dass ein Weiterbehalten das Rotenacker-Grundstück dem Zwecke nicht mehr entspricht, so kann der Verein in einer Hauptversammlung mit 2/3-Stimmenmehrheit beschließen, das Grundstück zu verkaufen und durch ein mindestens gleichwertiges in günstigerer Lage in der Umgebung Stuttgarts zu ersetzen. Notwendige Renovierungsarbeiten werden im Vorstand beschlossen und bei Bedarf über die Vereinskasse finanziert. § 8 Auflösung des Vereins # Zur Auflösung des Vereins bedarf es eines Beschlusses der Hauptversammlung, in welcher mindestens drei Viertel der erschienenen Mitglieder für den Antrag stimmen müssen. Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Maßnahmen des Naturschutzes. § 9 Inkrafttreten # Die vorstehend neu gefasste Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.\n§ 10 Anmerkungen # Die in dieser Satzung verwendeten Personen- und Funktionsbezeichnungen beziehen sich auf alle Geschlechter. Vereinssatzung als PDF herunderladen ","externalUrl":null,"permalink":"/statutes/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Satzung","type":"page"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/sections/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Sektionen","type":"sample"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/series/","section":"Series","summary":"","title":"Series","type":"series"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/authors/sven.hirth/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Sven Bruno Hirth","type":"authors"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/tags/","section":"Tags","summary":"","title":"Tags","type":"tags"},{"content":"\nUnsere Entomologentreffen finden jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 17:00 Uhr in der Entomologischen Abteilung des Staatlichen Naturkundemuseums Stuttgart statt. Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 01.01.2027 Frohes neues Jahr Für den Januar im kommenden Jahr 2027 stehen noch keine Termine fest. 01.02.2027 Termine Für den Februar im kommenden Jahr 2027 stehen noch keine Termine fest. 11.03.2026 Hauptversammlung mit Entomologentreff Der Entomologentreff startet wie immer um 17 Uhr in der Sammlung, die Hauptversammlung findet um 18 Uhr im Konferenzraum statt. 18.03.2026 Ingrid Ehreiser: Faszination der Insekten im baltischen Bernstein: Einblicke in das Leben vor über 40 Millionen Jahren Foto: Ingrid Ehreiser Ingrid Ehreiser begeistert sich seit 30 Jahren für Einschlüsse in baltischem Bernstein, dabei liegt ihr Fokus vor allem auf Insekten, aber auch auf Spinnen. In ihrem Vortrag gibt sie einige Einblicke in ihre private Sammlung und möchte ihre Faszination für die Schönheit und Zartheit dieser Tiere teilen, die so gut erhalten sind, dass sie auch nach ca. 45 Millionen Jahren so lebendig wirken, als ob sie gleich davonfliegen könnten. Auch die Lebensumstände und Interaktionen der Tiere sind oft im Bernstein konserviert und ermöglichen einzigartige Einblicke in die Vergangenheit. Digitale Teilnahme über Zoom: https://zoom.us/j/92942285926 20.03.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren.\nLichtfang 21.03.2026 Arbeitsdienste Rotenacker 01.04.2026 Keine Termine vorhanden 13.05.2026 Dr. Tobias Bauer: Städte und ihre Biodiversität - Fluch oder Segen für den Artenschutz? Unsere heutigen Landschaften tragen deutlich die Handschrift des Menschen, in denen Städte ganz eigene Lebensräume darstellen. Sie zeichnen sich nicht nur durch eine überraschend hohe Vielfalt mancher Gruppen aus, zu der teils auch andernorts seltene Arten gehören, sondern stellen zugleich Hotspots für invasive Arten dar, so z.B. die Große Drüsenameise, Tapinoma magnum. Der Stadtökologe Tobias Bauer widmet sich diesen spannenden Themen in seiner Forschung. In seinem Vortrag gibt Herr Bauer einen anschaulichen Einblick in die faszinierende Welt der Stadtökologie, berichtet über die Dynamiken invasiver Arten und stellt weitere bemerkenswerte Beispiele aus der heimischen wie auch exotischen Flora und Fauna vor.\nFoto: Tobias Bauer Ort: Vortragssaal im Museum am Löwentor\nUhrzeit: 18:00\nDigitale Teilnahme über Zoom: https://zoom.us/j/94145750415 Meeting-ID: 941 4575 0415 Der Vortrag wird nicht aufgezeichnet.\nDauer: ca. 1 Stunde\nDie Einladung und der Link dürfen gerne an Interessierte weitergeleitet werden. 15.05.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 19.06.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 08.07.2026 Vorstandssitzungen 10.07.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 25.07.2026 Bunte Wiese Aktionstag 14.08.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 09.09.2026 Vortrag 11.09.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 12.09.2026 Arbeitsdienste Rotenacker Was soll gemacht werden (geplant): # Aufräumen\nTüre reparieren\nHütte streichen\n09.10.2026 Lichtfang am Rotenacker Daniel Bartsch führt einmal im Monat einen Lichtfang am Rotenacker durch, um sein langjähriges Monitoringprojekt der Schmetterlinge fortzusetzen. Eine begrenzte Anzahl von Personen (unter 10) kann ihn dabei begleiten. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann ihn gerne kontaktieren. 10.10.2026 Arbeitsdienste Rotenacker Was soll gemacht werden (geplant): # Aufräumen\nTüre reparieren\nHütte streichen\n23.10.2026 bis 25.10.2026 Koleopterologentreffen (ASK) 11.11.2026 Vortrag 09.12.2026 Weihnachtsfeier ","externalUrl":null,"permalink":"/events/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Veranstaltungen","type":"page"},{"content":"Der Entomologische Verein Stuttgart 1869 e.V. ist eine der ältesten entomologischen Gesellschaften im deutschsprachigen Raum. Gegründet am 16. November 1869 in Stuttgart, blickt der Verein auf eine lange Tradition in der Förderung der Insektenkunde sowie der Zusammenarbeit zwischen professionellen Wissenschaftlern und naturkundlich interessierten Amateuren zurück. Seit seinen frühen Jahren besteht eine enge Verbindung zum Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, in dessen Umfeld der Verein bis heute ansässig ist. Mit mehreren hundert Mitgliedern, die sich für unterschiedliche Insektengruppen interessieren, spielt der Verein eine wichtige Rolle bei der Dokumentation und Erforschung der Insektenvielfalt, insbesondere in Südwestdeutschland. Die Aufgabe des Vereins besteht darin, die entomologische Forschung zu fördern, das Wissen über Insekten und Biodiversität zu erweitern sowie den Natur- und Lebensraumschutz durch wissenschaftliche Arbeit und öffentliche Vermittlung zu unterstützen. Diese Ziele werden durch die Organisation von Treffen, wissenschaftlichen Veranstaltungen, Exkursionen und fachlichen Workshops sowie durch die Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge in der Vereinszeitschrift „Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart“ verfolgt. Mit Blick auf die Zukunft möchte der Verein insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Citizen Scientists und professionellen Forschern stärken, zum besseren Verständnis der regionalen Insektenfauna beitragen und das öffentliche Bewusstsein für die ökologische Bedeutung von Insekten sowie für den Schutz ihrer Lebensräume fördern. Previous Next ","externalUrl":null,"permalink":"/association/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Verein","type":"page"},{"content":"Der Entomologische Verein Stuttgart 1869 e.V. gehört zu den ältesten naturwissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands. Die Geschichte des Vereins ist geprägt von der allgemeinen Zeitgeschichte. Sie erzählt von Aufbrüchen und Krisen, von Verlusten und Neubeginnen, von wissenschaftlicher Neugier und gemeinschaftlichem Engagement. In ihr spiegeln sich die politischen Umbrüche ebenso wie die gesellschaftliche Entwicklung von der Gründerzeit bis in die Gegenwart. 19. Jahrundert Gründer der Entomologische Verein Stuttgart 1869 e.V. Von links nach rechts: Dr. med. Wilhelm Steudel, Dr. Ernst Hofmann. Alles begann im Jahr 1869, als sich in Stuttgart einige Männer zusammenfanden und den Entomologischen Verein Stuttgart gründeten, der damals oft spöttisch als „Muckenklub“ bezeichnet wurde. Unter ihnen waren der bekannte Lepidopterologe Dr. Ernst Hofmann (1837–1892), Wissenschaftler in der entomologischen Abteilung des damaligen Königlichen Naturalienkabinetts und Herausgeber der Werke “Die Großschmetterlinge Europas” und “Die Raupen der Großschmetterlinge Europas”, Dr. med. Wilhelm Steudel (1839–1923), Wundarzt in der Stadtdirektion Stuttgart, und Josef Trinker, Goldschmied und Juwelier. Ihnen gemein war eine große Leidenschaft für Insekten und das Bedürfnis, sich in geselliger Runde über selbige auszutauschen. In den ersten Tagen des Vereins trafen sich die Mitglieder freitag abends in Gaststätten und gingen an Sonn- und Feiertagen in die Natur, um Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten zu sammeln. Der rasche Anstieg der Mitgliederzahlen bedingte schließlich die Schaffung von Strukturen. Schon bald wurde die erste Satzung verabschiedet und Wilhelm Steudel wurde zum ersten Vorsitzenden und später zum ersten Ehrenvorsitzendnen ernannt. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dann auch die ersten Vereinsalben mit Zeichnungen und Gedichten. Seit seiner Gründung besteht eine historisch belegte, enge Verbindung mit dem Naturkundemuseum Stuttgart und seinen Vorläufern, dem Königlichen Naturalienkabinett und später dem Württembergischen Naturalienkabinett. 1900er und 1910er Jahre Im Jahr 1903 wurde unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Max von Sußdorf (1855-1945),einer der bedeutendsten deutschsprachigen Vertreter der Veterinärmedizin, die Vereinsbibliothek trotz großer Sorge vor einem eventuellen Brand in das neue Gebäude des damaligen “Königlichen Naturalienkabinetts” in der Archivstraße in Stuttgart überführt. Die Jahreshauptversammlung wurde in diesem Jahr in Nürtingen durchgeführt. Sie blieb als „Fest für Naturfreunde“ allen Beteiligten lange im Gedächtnis. 1920er Jahre Errichtung der Hütte im Rotenacker (1929). Im Jahr 1925 begann die Zeit von Prof. Dr. Erwin Lindner (1888-1988) als Vorsitzender des Vereins. Er begleitete dieses Amt 20 Jahre lang und wurde später zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Prof. Dr. E. Lindner war ein Pionier in der Erforschung der Dipteren. Sein zwölf Bände umfassendes Werk “Die Fliegen der paläarktischen Region\" gilt als erster moderner Bestimmungsführer für Diptera. Gründer der Rotenackergesellschaft. Von links nach rechts: Arthur von der Trappen, Karl Graf und Karl Koch. Im Jahr 1928 erwarben einige unserer ehemaligen Mitglieder einen aufgegebenen Weinberg bei Markgröningen, den Rotenacker, und bildeten die Rotenackergesellschaft, den ersten Vorläufer der heutigen Arbeitsgemeinschaften. Unter dem Motto „Wie wohl ist’s mir am Wochenend“ begannen sie umgehend mit der Errichtung einer kleinen Hütte und der Erneuerung der Trockenmauern. Unter der Führung von Karl Graf, Arthur von der Trappen und Karl Koch wurden mit einfachsten Mitteln Strukturen geschaffen, die mittlerweile 100 Jahre überdauerten. 1930er Jahre Die Rotenackergesellschaft (1938). K. Gerstner, E. Scheuffele, Hr. Mohn, Hr. Baumgärtner, Hr. Sutor, Hr. Sutor, Hr. Wörz, Hr. Döttling, O. Witz, K. Koch, A. von der Trappen, E. Vogt, Fr. von der Trappen (die “Base”), Hr. Weinschenk. Noch während die Bauarbeiten an der Hütte in vollem Gang waren, ließen es sich unsere ehemaligen Mitglieder nicht nehmen, ihrer eigentlichen Leidenschaft nachzugehen. So geschehen beim ersten dokumentierten Leuchtabend am Rotenacker am 7. Juni 1930. Im Jahr 1931 wurden die Arbeiten an der Hütte mit dem Innenausbau abgeschlossen, nur um umgehend mit dem nächsten Projekt, dem Leuchthäuschen „Pavillon Excelsior\", zu beginnen. 1940er Jahre Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurden viele Mitglieder in den Kriegsdienst eingezogen. Einige kehrten nicht mehr zurück. Die Daheimgebliebenen trafen sich trotz Verdunkelungspflicht weiterhin jeden Donnerstag. Im ersten Kriegsjahr wurden noch 50 Sitzungen abgehalten. Dort hörte man Vorträge, diskutierte Beobachtungen und tauschte kleine Schätze aus den Sammlungen. Für viele war es ein Stück Normalität in dieser schlimmen Zeit. Zum Ende des Krieges fielen sämtliche Vereinsalben (mit einer Ausnahme) mit Mitgliederlisten, Zeichnungen, Gedichten und Dokumentationen einem Feuer zum Opfer. Damit ging ein Stück Erinnerungskultur unwiederbringlich verloren, doch der Verein selbst überlebte – ein stilles Zeugnis für den Willen zur Gemeinschaft und die Kraft der Naturbegeisterung. So wurde das 80-jährige Jubiläum im Jahr 1949 in der „Spitta-Ecke“ gefeiert. Viele bekannte Entomologen waren bei dieser Feier anwesend.\nGruppenfoto der Vereinsmitglieder anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Entomologischen Vereins 1869 e.V. in Stuttgart-West (1949). Vordere Reihe (von links nach rechts): Wörz, Aichele, Schwarzkopf, Lindner, Reiß, Reck, Mohn, Mühl, Schramm, Leyrer. Mittlere Reihe: Hirsch, Schnell, Schmidt, Suchante, Schreiber, R. Hürttle, H. Hürttle, Kröger, Pfeiffer, Denninger, Witz, Neugebauer, Unger, Mack, Reich, Weber, Richter, Heß, Süssner, Kopp, Fiedler, Eger, Auracher. Obere Reihe: Cellarius, Pospischil, Kamp, Fittig, Vogt, Nrzai, Holzbauer, Michel. 1950er Jahre Luftbild des zerstörten Stuttgarter Stadtzentrums (Aufnahme der britischen RAF) (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Stuttgart ). Der Krieg war am 2. September 1945 vorbei. Stuttgart lag in Trümmern und doch rafften sich die Vereinsmitglieder schon bald wieder auf. Zur Zeit der Währungsreform, als das alte Geld plötzlich wertlos wurde und viele Vereine ihre Rücklagen verloren, hat der damalige Vorsitzende Otto Reck (1901-1958) Weitsicht bewiesen, indem er das Vereinsvermögen klug über die Reform hinweg rettete. Somit konnten Bücher wieder gekauft, Versammlungen abgehalten und Exkursionen organisiert werden. Die Mitgliederzahlen stiegen langsam wieder an. Man traf sich in schlichten Räumen, die Bibliothek wurde nach und nach ergänzt, und die Freude an Ausflügen in die nähere Umgebung kehrte zurück. Im Jahr 1953 besiedelte ein Hornissenvolk unsere Hütte am Rotenacker. Heute unvorstellbar, wurde das Nest „siegreich bekämpft durch Wasser“. Danach zählten unsere Mitglieder „etwa 360 Tote“. Im Jahr 1958 übernahm Prof. Dr. Karl Wilhelm Harde (1922-1982) den Vorsitz im Entomologischen Verein. Ihn interessierten insbesondere die Käfer. Seine Werke “Die Käfer Mitteleuropas” und “Der Kosmos Käferführer” dürfen noch heute in keiner entomologischen Büchersammlung fehlen. Auch die Gründung der Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen fiel in das Jahr 1958. Sie war zunächst unabhängig von unserem Verein, was sich aber später noch ändern sollte. Käfertagung in Ludwigsburg im Jahr (1964). 1960er Jahre In der Rotenackergesellschaft übernahm H. Pfeiffer im Juni 1965 den Vorsitz. Zu dieser Zeit hatte die Gesellschaft nur noch sieben Mitglieder, was erste Diskussionen über eine ganzheitliche Integration in den Entomologischen Vereins aufkommen ließ.\nVereinsausflug (1961). Ein Jahr später, im Jahr 1966, erreichte unser Verein einen weiteren Meilenstein seiner Geschichte. Dr. K-W. Harde verwirklichte einen lange gereiften Gedanken. Die erste Ausgabe der „Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart“ erschien und fand schnell über die Vereinsgrenzen hinweg große Beachtung. Für viele Mitglieder war es eine große Freude, ihre Arbeiten in gedruckter Form zu sehen und Wissen zu erhalten. Bis heute erscheinen die Mitteilungen Jahr für Jahr. Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eine Idee aus den 1960er Jahren zu einem Herzstück unserer Vereinsarbeit werden konnte. 1970er Jahre Als Nachfolger von Rudolf Hürttle übernimmt Hein mit großem Einsatz die Betreuung des Geländes und der Hütte bis 2009.\nVereinsausflug zur Tschengla am Voralberg (1973).“ Nach langwierigen Verhandlungen und auf Drängen des 2. Vorsitzenden L. Schnell wurde die Rotenackergesellschaft nach einem Beschluss der Hauptversammlung im Oktober 1970 in den „Entomologischen Verein Stuttgart 1869 eV.\" eingegliedert. Die Eintragung des Eigentumswechsels in das Grundbuch der Stadt Markgröningen erfolgte am 26.11.1971. In der darauffolgenden Hauptversammlung des Entomologischen Vereins wurde Rudolf Hürttle als „Hüttenwart“ für den „Rotenacker“ gewählt. 1980er Jahre Gemütliches Beisammensein auf dem Vereinsgrundstück Rotenacker. Anfang der 1980er Jahre wurde das Grundstück in ein entstandenes Naturschutzgebiet eingegliedert. Der Entomologische Verein darf es in seinem Sinne weiterführen, solange er die auferlegten Naturschutzvorgaben einhält. Auch neue Artenschutzverordnungen, die das Sammeln und Tauschen von Insekten erschwerten, veränderten das Vereinsleben. Der Verein unter dem Vorsitz von Dr. Wolfgang Schawaller agierte mit Tagungen, Exkursionen und verstärkter Publikationstätigkeit. 1990er Jahre Das Jahr 1990 brachte eine Zäsur sowohl für Deutschland und somit auch für den Entomologischen Verein Stuttgart. Schon bald trafen die ersten Briefe aus den neuen Bundesländern ein. Naturfreunde, die bisher isoliert waren, baten um die Aufnahme in den traditionsreichen Verein. Die Freude über diese Erweiterung war spürbar, und viele alte Mitglieder empfanden es als symbolischen Moment. Aus einem regionalen Zusammenschluss von Schmetterlingsfreunden war endgültig ein Verein geworden, der über Grenzen hinweg wirkte. 2000er Jahre Koleopterologentreffen in Beutelsbach (2007). Neben zahlreichen Tagungen, wie beispielsweise der Koleopterologen Tagung in Beutelsbach, konnte im Jahr 2005 mit dem Wildbienen-Kataster eine weitere Arbeitsgemeinschaft etabliert werden. Diese entwickelte sich rasch zu einer wichtigenlattform für Nachweise von Wildbienen in Baden-Württemberg. 2010er Jahre Von 2012 bis 2019 übernahm Dr. Karin Wolf-Schwenninger den Vorsitz. Sie baute die Arbeitskreise weiter aus und förderte die Öffentlichkeitsarbeit. So wurde 2014 die Arbeitsgemeinschaft südwestdeutscher Koleopterologen fest in den Entomologischen Verein integriert und bildet seither den Arbeitskreis „Coleoptera“. Die jährlich stattfindenden Koleopterologen Tagungen wurden fester Bestandteil des Vereinskalenders. Nach dem Ausscheiden von Dr. K. Wolf-Schwenninger übernahm ihr Stellvertreter Prof. Dr. Lars Krogmann den Vorsitz des Vereins. Prof. Dr. L. Krogmann,Spezialist für Hymenopteren, wurde 2021 wissenschaftlicher Direktor des Naturkundemuseum Stuttgart. 2020er Jahre Erster Entomologentag am Naturkundemuseum (2023). Seit 2021 leitet Dr. Hossein Rajaei den Verein und sorgt dafür, dass die Tradition bewahrt und zugleich aktuelle Themen wie Biodiversität und Citizen Science stärker betont werden. Unter seiner Leitung wurde auch eine neue Arbeitsgemeinschaft, die Bunte Wiese Stuttgart, in den Verein integriert und damit die aktuellen Themen rund um Artenvielfalt und Öffentlichkeitsarbeit einbezogen sowie Netzwerke rund um das Thema Insekten und Naturschutz erweitert. Die Initiierung der Stuttgarter Entomologentage im Jahr 2023 war eine konsequente Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Arbeit sowie Netzwerkbildung. Reihe der Vorsitzenden seit 1925: # ","externalUrl":null,"permalink":"/history/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Vereinsgeschichte: Was bisher geschah","type":"hero"},{"content":"","externalUrl":null,"permalink":"/board/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Vorstand","type":"page"},{"content":"Das Wildbienen-Kataster ist ein Arbeitskreis, der 2003 am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart (SMNS) gegründet wurde und seit 2005 eine Sektion des EVS ist. Ziel ist die systematische Sammlung, Archivierung und Qualitätsprüfung von Daten zu den Wildbienenarten in Baden‑Württemberg (Datenbank). Die Daten werden u.a. für Verbreitungskarten, Forschung, Rote-Listen-Arbeit und Naturschutz genutzt und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.\nhttps://wildbienen-kataster.de\nZurück zur:\n","externalUrl":null,"permalink":"/authors/s_wildbienen.kartaster/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Wildbienen-Kataster","type":"authors"},{"content":"Das Wildbienen-Kataster ist ein Arbeitskreis, der 2003 am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart (SMNS) gegründet wurde und seit 2005 eine Sektion des EVS ist. Ziel ist die systematische Sammlung, Archivierung und Qualitätsprüfung von Daten zu den Wildbienenarten in Baden‑Württemberg (Datenbank). Die Daten werden u.a. für Verbreitungskarten, Forschung, Rote-Listen-Arbeit und Naturschutz genutzt und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.\nhttps://wildbienen-kataster.de\nZurück zur:\n","externalUrl":null,"permalink":"/authors/s_wildbienen.kataster/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Wildbienen-Kataster","type":"authors"},{"content":" Stellvertretender Vorsitzender # Winfried Rosenbach ist ein leidenschaftlicher Entomologie-Enthusiast mit großem Interesse an der Taxonomie und Faunistik der Käfer. Er ist zudem Makrofotograf und nutzt die Fotografie, um Käferarten und ihre morphologischen Details zu dokumentieren. Als Vizepräsident des Vereins unterstützt Winfried in erster Linie den Präsidenten in dessen Aufgabenbereichen und trägt zur Koordination der Vereinsaktivitäten bei. ","externalUrl":null,"permalink":"/authors/winfried.rosenbach/","section":"Authors Taxonomy Listing Example","summary":"","title":"Winfried Rosenbach","type":"authors"},{"content":"In der Regel erscheinen pro Jahr zwei Ausgaben der Mitteilungen des Entomologischen Vereins. Die Hefte enthalten entomologische Fachbeiträge, sowie Vereinsnachrichten und weitere Informationen aus dem Vereinsleben. Die Mitteilungen bieten allen Mitgliedern eine Möglichkeit, interessante Beobachtungen, Forschungsergebnisse oder Erfahrungen aus der entomologischen Praxis zu veröffentlichen. Mitglieder erhalten die Ausgaben kostenlos per Post. Bitte informieren Sie uns bei einem Wohnortwechsel rechtzeitig über Ihre neue Adresse, damit die Zustellung weiterhin problemlos erfolgen kann. Manuskripte # Beiträge zur Veröffentlichung in den „Mitteilungen“ sind jederzeit willkommen. Bitte senden Sie Ihr Manuskript per E-Mail an Dominic Wanke (Schriftleiter). Beachten Sie dabei bitte unsere Formatierungsvorgaben: Formatvorlage (PDF) Online-Archiv # Artikel unserer Zeitschrift sind online über ZOBODAT, eine Plattform des Oberösterreichischen Landesmuseums, verfügbar. Dort können alle Beiträge der „Mitteilungen“ – mit Ausnahme der neuesten drei Jahrgänge – als PDF heruntergeladen werden. Die Artikel sind über Suchmaschinen oder direkt über die folgenden Seiten abrufbar: https://www.zobodat.at/publikation_series.php?id=20813\nBei Anfragen zu einzelnen Heften oder Artikeln wenden Sie sich bitte direkt an den Schriftleiter.\n","externalUrl":null,"permalink":"/journal/","section":"Entomologischer Verein Stuttgart 1869 e.V.","summary":"","title":"Zeitschrift","type":"page"}]